Wunderbare Mohnblüte im Wonnemonat

Mein Garten überrascht mich wieder! Im Wonnemonat sind es diese wunderbar strahlenden Blüten des Mohns mit ihren hauchdünnen und sehr großen Blättern, die sich von dem frischen Grün anderer Stauden leuchtend abheben. Aus den Knospen in der Größe eines Tischtennisballs werden üppige Blüten, die mit zwei Händen kaum zu umfassen sind. Eine sorgfältige Faltung, von der später nichts mehr zu entdecken ist („knitterfrei“), ist dafür nötig. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie klug die Natur viele Dinge eingerichtet hat. Die Blütezeit ist nur von kurzer Dauer und will genossen werden. Das gelingt bei den sommerlich daherkommenden Tagen leicht. Sonnige Grüße sende ich aus dem Garten!

 

Fotos: Kirsten Tiedemann

 

Kurios: Pfau in Kleingarten gefunden

Graziös schreitet der große Vogel auf der Parzelle von Bodo über den Rasen. Er hat seinen Garten für heute längst verlassen. Garnicht so scheu posiert das Tier mit dem feinen Krönchen auf dem Kopf vor meiner Kamera. Zu Fasan, Kaninchen, Schnecken und Fuchs gesellt sich nun eine Pfauendame. Die Tierwelt in unserem Kleingartengebiet ist zumindest vorübergehend um eine Art reicher. Aber woher kommt dieses imposante Tier, das hier einen kurzen Gastauftritt hat? Bodo hat es sicherlich nicht angeschafft. buten und binnen meldete im vergangenen Jahr doch eine ähnliche Situation. War da nicht was gewesen? Aus dem Tiergehe im Bürgerpark entfleucht immer mal wieder eines dieser Vögel, höre ich. Es scheint mir etwas weit entfernt von meinem jetzigen Standort auf dem Stadtwerder. Vielleicht stammt diese stattliche Pfauenhenne aus privater Haltung? Kennt ihr jemanden, der einen Pfau vermißt? Bitte meldet euch bei mir.

Fotos: Kirsten Tiedemann

Frühlingsblüher wirkungsvoll vor Kaninchen schützen

Hach, es liegt Frühling in der Luft. Schneeglöckchen, Krokusse und Tulpen zeigen das erste Grün. Bald schon kann es herrlich bunt blühen. Wenn, ja wenn da nicht die flauschigen Kaninchen wären. Wie wir lieben sie das zarte und frische Grün. Auch Blütenblätter gehören zu ihrer Leibspeise. Besonders die gelben Krokusse und manch eine Tulpe haben es ihnen angetan – oder heißt es Kroküsse? Was tun? Auf dem Stadtwerder wird neuerdings die abgebildete Methode genutzt, um das erste grün vor dem Hunger von Kaninchen zu schützen.

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Es ist sicherlich recht praktisch und wirkungsvoll, die Plastikkistchen, die auf jedem Wochenmarkt kostenfrei erhältlich sind, über die erwarteten Blumen zu stülpen. Leider kann dieser effektive Weg nicht der Weisheit letzter Schluss sein, denn so werden ja auch die hübschen Frühlingsblüten unserem Anblick entzogen.

Habt ihr einen Tipp zum Schutz der ersehnten Blumen vor Wildverbiss? Teilt eure Tipps in einem Kommentar mit mir und anderen! Ich freue mich auf eure Nachricht.

Fotos: Kirsten Tiedemann

Kaisenhausbewohner vertreiben Einbrecher in Gartenlauben

In der Nacht zu Montag konnten im Parzellengebiet in Walle Einbrüche in Gartenlauben durch Anwohner verhindert werden, das berichtet der Weser-Kurier im Stadtteilkurier. Im Hertaweg und im Hoffnungsweg wurden die Anwohner von Geräuschen geweckt und schauten, woher diese stammten. Das Einschalten des Lichts vertrieb die Einbrecher. Fußabdrücke im Schnee führten die gerufene Polizei zu einem der mutmaßlichen Täter.

Die Polizei bittet Zeugen, die auch am Tierheim Hemmstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Telefon 0421/362-3888

Die Nachricht liest sich hier klicken.

 

Grünes Laubendach gut bei Starkregen

Dieses Dach ist eine prima Klimaanlage und eine ebenso gute Dämmung für die Laube im Garten. Passend zur kontroversen Diskussion in der bremischen Politik um eine zukünftige Dachbegrünung bei Neubauten entdeckte ich dieses kleine Beispiel in einem Gartengebiet mitten in der Stadt. Hier nimmt das Laubendach bei jedem Regen das Wasser auf. Überhaupt wirken ja alle Kleingärten mit ihren offenen Böden bei Starkregen positiv. Schon haben wir ein weiteres Argument für den Erhalt der kleinen Gärten, die bis in die Stadtmitte zu finden sind.

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Das Dach wurde mit einem besonderen Detail versehen. Der Schornstein scheint eine Krone zu tragen.

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Zur aktuellen politischen Diskussion gibt es einen Beitrag bei buten und binnen vom 8.1.2017 hier klicken.

Fotos: Kirsten Tiedemann

Die ostfriesische Palme braucht Frost

Der Norden hat auch eine Palme, die ostfriesische Palme. Eine spezielle Sorte des Grünkohls hat diesen Namen erhalten, weil sie eine Höhe von bis zu 1,80 Meter erreichen kann. Diese Palmenart mag Frost. Sie will ihn sogar haben, damit das daraus gekochte typisch norddeutsche Gericht seinen besonderen Geschmack erhält, das wird jedenfalls gesagt. Der Kohl wird nach dem Frost süßer und verträglicher. Es soll aber auch ohne Nachtfrost funktionieren. Temperaturen um Null Grad reichen für die gewünschten Vorgänge aus – siehe NDR-Link. Der Kohl hier auf dem Foto wird nun besonders schmackhaft sein, denn er ist heute nacht bei minus 9° mit einer feinen weißen Raureifschicht gezuckert worden. Nun ist er erntereif. Guten Appetit! img_5033_gruenkohl

Foto: Kirsten Tiedemann