Senat nun offen für Umwidmung in Wochenendhausgebiete

In der Haltung des Senats hat es hinsichtlich der Umwidmung einzelner ausgewählter Kleingartengebiete in Wochenendhausgebiete einen Wandel gegeben. Man stehe dem nun positiv gegenüber, heißt es heute in der online-Ausgabe des Weser-Kuriers. Mehr dazu erfahrt ihr im Artikel des Weser-Kuriers:

„Senat lenkt im Streit um Wochenendhausgebiete ein

 

Ausgewählte Kleingartengebiete im Bremer Stadtgebiet sollen nun doch in Wochenendhausgebiete umgewandelt werden können. Dafür wird sich der Senat voraussichtlich an diesem Dienstag aussprechen und damit einen bemerkenswerten Sinneswandel vollziehen.“

Radio Bremen / buten und binnen berichtet in einer Nachricht „Dürfen Bremer jetzt doch in Gartenlaube übernachten?“ gestern hier, dass diese Umwandlung nicht in allen Kleingartenvereinen, die dies wünschen, stattfinden wird, beispielsweise nicht in Woltmershausen im Kleingartenverein „Auf den Ruten“, da es sich dort um Überschwemmungsgebiet handele.

[aktualisiert]

„Laube – Liebe – Hoffnung“ & „Bremens Kaisenhäuser“ / Filme und Gespräch mit Zeitzeugin auf dem Frühsommerfest [Tipp]

Kleingärten und Kaisenhäuser sind fester Bestandteil der Parzellengebiete Bremens, in denen seit 100 Jahren und mehr gegärtnert wird. Dieser Gegenwart und Geschichte widmen sich die Kurzfilme  „Laube – Liebe – Hoffnung“  und „Bremens Kaisenhäuser … aus der Not geboren“, die ich euch am 3.6. ab 17.00 Uhr auf dem Frühsommerfest im Blocklandgarten (ehem. JVA Oslebshausen) vorstellen werde. War es früher für viele Menschen eine Notwendigkeit, eine Parzellen zu bewirtschaften und manchmal auch darin zu wohnen, so ist es aktuell eine Gartenlust mit verschiedenen Motivationen. Damals wie heute hebt der Garten die Lebensqualität. Im Anschluss an die Filme begrüße ich Marianne Berger als Gast. Mit ihr als Zeitzeugin zu den Anfängen der Kaisenhäuser spreche ich über den Aufbau und das Leben in so einem kleinen Wohnhaus in einem Kleingarten.

„Laube – Liebe – Hoffnung“ ist eine filmische Momentaufnahme der Vielfalt der Lust am Gärtnern auf der Parzelle. Es erzählen eine junge Familie, ein Öko-Gärtner, ein Imker, Fachberater und ein Ehepaar, das seit vielen Jahren im Garten lebt. (13 Minuten)

Von den Anfängen der kleinen Wohnhäuser, die heute noch vereinzelt in Kleingärten zu sehen sind, handelt die Ton-Bild-Collage „Bremens Kaisenhäuser … aus der Not geboren“. Historische Fotos aus privaten Alben verbunden mit O-Töne aus Interviews mit Zeitzeugen geben einen Einblick, wie die Menschen die beschwerlichen Anfänge meisterten – wie sie mit Schaffenskraft und Ideenreichtumg manch eine Hürde überwinden konnten, um sich in der Nachkriegszeit ein neues Zuhause zu schaffen, – damals als die Stadt keinen Wohnraum bot. (13 Minuten)

Anschließend freue ich mich Marianne Berger begrüßen zu dürfen, die als Zeitzeugin ihre Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in einem Kaisenhaus in der Waller Feldmark mit uns teilen wird. Marianne Berger verbrachte ihre Kindheit und Jugend in dem kleinen Wohnhaus, das ihre Eltern aufgebaut hatten. Sie erinnert sich auch an das notwendige Miteinander jener Anfangsjahre in der Nachkriegszeit zum Beispiel für das Trinkwasser.

* Die Filme werden gezeigt mit freundlicher Genehmigung des Vereins Kaisenhäuser e.V./ Kaisenhausmuseum Bremen

Frühsommerfest im Grünen Bremer Westen [Veranstaltungstipp]

Das größte Bremer Kleingartengebiet, das zu Walle und Gröpelingen gehört, feiert sich am Sonntag, 3. Juno, und lädt alle Bremerinnen und Bremer ein, mitzufeiern. Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Music, Film, Vorführungen, besonderen Aktionen für Kinder, Köstliches vom Grill und aus dem Backofen, Besichtigungen und und und mehr an vielen Orten im Gebiet.

Eine Vielzahl engagierter Menschen, unterschiedlichste Bremer Initiativen und Kleingartenvereine aus dem Grünen Bremer Westen sowie aus Walle, Gröpelingen und weiteren Stadtteilen sind für dieses Fest erstmals in dieser außergewöhnlichen Konstellation zusammengekommen. Das Konzept stammt von Lisa Hübotter, Projektleiterin Green Urban Labs beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Sie setzte den Impuls gemeinsam miit Thomas Knode und hält die Organisation in ihren Händen. Mehr dazu hier.

Für die Hosentasche gibt es hier das Frühsommerfest Programm und den Frühsommerfest Lageplan als pdf-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken.

Was gibt es konkret? Dance4Kids, Walk-Act Maskenspiel, Konzerte beispielsweise mit Robby Ballhouse (Folk, Country, Pop), Fahrradwerkstadt, Kräuterführung, Besichtigung bei Imkers, Upcycling für eine Kräuterspirale, Pflanzentauschbörse, Fotoshows, Fahrrad registrieren – Reparatur, Gemüseführung, Ausstellungen von Künstlern, Radtouren im Gebiet, Film „Laube,Liebe, Hoffnung – Bremer Kleingärten heute“ und zur Geschichte der Kaisenhäuser sowie Gespräch mit Zeitzeugin, Lesung & Ausstellung in der Fleetkirche, Konzert im Vereinsheim KGV MorgenlandWasabi Kisses“ (Jazz, Soul, Blues), offene Gartenpforte bei verschiedenen Initiativen (Garten JEden, Internationaler Garten Walle, WUPP mit Eseltaxi u.a.), ökumenischer Gartengottesdienst unter freiem Himmel im Kleingärtnerverein Am Mittelwischweg  – das alles und noch viel viel mehr bietet das prall gefüllte Programm des Frühsommerfests. Am Sonntag den 3.6. lockt ein echtes  Festivalprogramm von 10:00 bis 18:00 Uhr zum Tagesausflug in das Parzellengebiet, in den Grünen Bremer Westen. Die Suppenengel sorgen im Blocklandgarten mit Gegrilltem und Gemüsesuppe für das leibliche Wohl. Eine Vielzahl von Kleingartenvereinen des Gebiets, das 4.000 Parzellen umfasst, bieten in ihren Vereinsheimen abwechslungsreiche, sehenswerte und informative Programme an und auch herzhafte Speisen und Kuchen. Und zur Abkühlung kann man in den Waller Feldmarksee springen. Die Natur schmückt das Gebiet, das viele Kleingärtner zu schätzen wissen.

Alle Bremerinnen und Bremer sind eingeladen, das abwechslungsreiche grüne Gebiet auf diese einmalige und ganz neue Art kennen zu lernen. Es ist ein außergewöhnliches Gartenfestival, das ich meinen Leserinnen und Lesern aus allen Stadtteilen unbedingt empfehle. Es lohnt sich. See you!

Übrigens: viele Angebote können auch bei bedecktem Himmel genutzt werden!

 

Die Natur schmückt meinen Garten prächtig [Mit Tipp]

Klatschmohn, Pfingstrosen, Akelei, Rosen – all die Schönheiten. Die Natur schmückt meinen Garten zartgrün und mit vielen prächtigen farbigen Knospen und Blüten, dass es eine besondere Freude für mich ist. Täglich gibt es neue Überraschungen.

Mein Tipp: Achtet auf die Blätter junger Obstbäume. Mein junger Kirschbaum lässt seine Blätter hängen. Er leidet an der Hitze und dem trockenen Boden. Regelmässige Gaben des gesammelten Regenwassers aus der Tonne helfen ihm. So entwickeln sich die Fruchtansätze trotz Trockenheit gut.



Fotos: Kirsten Tiedemann

Wildbiene im Flug [Gastfoto]

Dieses außerordentliche Foto einer Wildbiene nach dem Start teile ich gerne. Die Fotografin ist Ingeborg Jahn – sie fand das Motiv in ihrem Kleingarten in Bremen. Herzlichen Dank dafür! Die Fotografin schreibt dazu, das Foto sei eine prima Aufgabe zur Bestimmung der gezeigten Bienenart.

Foto Ingeborg Jahn 2018

Die Rose heißt Hansa rugosa, duftet stark und ist sehr ausbreitungsfreudig. Wildbienen lieben sie, so die Erfahrung von Ingeborg Jahn.

Leserbrief zur Entwicklung einer neuen Gartenordnung

Es ist eindeutig entschieden worden: Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die organisierten Bremischen Gartenfreunde beschlossen, dass der Entwurf zur Gartenordnung für Bremen überarbeitet werden wird. Viele gute Leute mit umfangreicher Sachkenntnis werden daran mitwirken. Ein Leserbrief erreicht mich, der einen Beitrag zur anstehenden Diskussion an der neuen Gartenordnung darstellen kann und grundsätzliche Fragen aufwirft.

„Liebe Gartenfreunde
Die rege Diskussion über unsere Gartenordnung erfüllt mich mit Hoffnung. Selbst bin ich seit einigen Jahren Vorsitzender eines KV und hatte bis jetzt die Befürchtung, dass gewisse Leute beim Landesverband machen können was sie gerne wollen und die Kleingärtnergemeinde stimmt ohnmächtig und ohne großen Widerstand zu.
Das breite Interesse und vor allem die Ablehnung des Entwurfes des LV haben mich eines Besseren belehrt. Darüber bin ich sehr froh, zeigt es doch, dass sich die Kleingärtner nicht so einfach übergehen lassen und, wenn es darauf ankommt, immer noch mit Herz und Verstand bei der Sache sind. Nun sollten wir daraus aber auch eine kleine Verpflichtung ableiten. Auf breiter Basis sollten nun möglichst viele unserer Gartenfreunde an der Neugestaltung einer modernen Landesgartenordnung mitarbeiten. Denkt darüber nach was für Euch wichtig ist, redet und diskutiert in der Familie und mit Freunden darüber und tragt euren Vorständen wichtige Dinge vor. Es könnten daraus Eingaben an die einzusetzende Arbeitsgruppe entstehen, die dann letztlich von der Delegierten-Versammlung beschlossen werden könnten. Ich bin überzeugt, auf diese Weise können und sollten wir alle an der neuen Gartenordnung mitgestalten. Letztlich muss aber klar sein, dass auch eine neue, gewissenhaft ausgearbeitete Gartenordnung immer einen Mehrheitsbeschluss darstellen wird, der nicht jedem von uns zu 100% gerecht werden kann.
Persönlich bin ich deshalb der Meinung, dass eine Landesgartenordnung sich natürlich zuallererst an bestehende gesetzliche Vorschriften halten muss. Genauso wichtig (das verlangt auch das Bundeskleingartengesetz ausdrücklich) ist dann, dass in ihr regionale Unterschiede in den einzelnen Kleingartengebieten Berücksichtigung finden. Außerdem sollten gesellschaftliche „Kernentwicklungen“ in eine neue Gartenordnung einfließen.
Die jüngere Entwicklung unserer Gesellschaft in Bremen (und um die geht es uns doch hier) war, ist und wird auch noch lange Zeit vom allgemeinen demographischem Wandel, der radikalen Veränderung in der Arbeitswelt (Jobs die vielfach eben nicht von 8 bis 16 Uhr stattfinden, sondern teilweise weit davor oder danach anliegen), der signifikanten und sehr begrüßenswerten Zunahme von Geburten in Bremen und dem Zuzug von tausenden von Flüchtlingen geprägt sein. Das sind die Eckpunkte und diese müssen – wollen wir eine zukunftsfähige Gartenordnung entwickeln – unbedingt mit einfließen.
Wir wissen doch alle, tausende von Flüchtlingen werden auf Dauer hier bei uns bleiben. Nun was tun diese lieben Leute? Als erstes suchen sie eine Wohnung. Als zweites suchen Sie einen Job und als drittes – da bin ich mir ziemlich sicher – werden sie sich einen Garten suchen, um aus ihren Mietskasernen in die Natur zu kommen und um das zu tun, was in ihren Heimatländern für die Mehrzahl von ihnen selbstverständlich war – nämlich zu gärtnern!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den immer wieder eingebrachten Hinweis auf brachliegende und angeblich nicht verpachtbare Kleingärten eingehen:
Die Aussage, es gäbe zu viele Parzellen in Bremen und deswegen könnten wir beruhigt Flächen für irgendwelche anderen Nutzungen freigeben ist schlichtweg falsch und berücksichtigt das eben gesagte nicht. Es gibt nicht zu viele Parzellen. Sondern es gibt lediglich Verpachtungs-Hindernisse!! Bei uns im Verein ist die Nachfrage nach Gärten so groß, dass wir sie nicht befriedigen können. Auch bei uns gab es […] vermüllte oder brachliegende Parzellen. Dass solche natürlich keiner so ohne Weiteres freiwillig übernehmen will, ist doch völlig klar. Nun was haben wir getan um das zu ändern. Wir haben die Situation den Mitgliedern ausführlich dargestellt, diskutiert und ihnen auch vorgerechnet, wohin das auf Dauer führt – nämlich letztlich in die Insolvenz und damit der Auflösung des Vereins, weil Pachten vom Verein an die Landbesitzer gezahlt werden müssen. Der Verein aber weder Pacht noch Mitgliedsbeiträge einnimmt. Das führt zu einer Schere von Unterdeckungen in der Vereinskasse, die ständig und immer schneller am Bestehen des Vereins nagt. Danach gab es eine breite Zustimmung diese Situation zu ändern. Mit großer Mehrheit haben wir beschlossen, dass der zu leistende Gemeinschaftsdienst bis von jährlich 3 auf aktuell 6 Stunden (!) erhöht wurde. Die dadurch verfügbar gewordenen Ressourcen wurden eingesetzt, um alle diese Parzellen aufzuräumen und verpachtbar zu machen. Heute hat unser Verein alle diese Parzellen wieder verpachtet. Das bedeutet mehr Einnahmen für den Verein (und natürlich auch für den LV).
[…]

Nun hilft alle Kritik wenig – es muss nach vorn geschaut und klug darüber nachgedacht werden, wie wir es besser machen können. Nur meckern geht sowieso gar nicht – anpacken ist angesagt!
Grundsätzlich trete ich für eine weitestgehende Beibehaltung der Autonomie der Vereinsvorstände ein. Der LV hat mit seinem Entwurf versucht, dies heimlich still und leise zu ändern. Diesen „Machtstreben“ […] muss entschieden entgegen getreten werden. Der LV ist nicht die disziplinarisch vorgesetzte Dienststelle der KV und deren Vorstände. Der LV wird von uns am Leben gehalten, finanziert und gewählt. Er soll uns [gemeint sind die Kleingartenvereine, KT] und unsere Mitglieder unterstützen und beraten, unsere Interessen gegenüber der Politik und Gesellschaft wahrnehmen und sich ansonsten um die in seiner Satzung genau festgelegten und beschriebenen Aufgaben kümmern. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Hierzu nur eine Kernfrage: Warum betreibt der LV keine Lösungsfindung in Sachen nicht verpachteter/verpachtbarer Parzellen und warum betreibt der LV keinerlei Marketing zur Förderung von Verpachtungen?? Viele Mitbürger wissen schlicht gar nicht, wie günstig man an einen schönenGarten kommen kann.
Um eine moderne, zukunftsfähige bremische LGO [Landesgartenordnung, KT] zu entwickeln, ist, meiner bescheidenen Ansicht nach, eine zwingende Voraussetzung noch nicht erfüllt: Es gibt keine „Vision“! Eine Vision davon, wie das Kleingartenwesen der Zukunft (Kaisenhäuser u.v.a.) aussehen soll.
Der LV hat dazu keine Ideen, man hört sogar, dass Vertreter des LV einer Sitzung der Politiker zu diesem Thema trotz Einladung ferngeblieben sind. Diese Vision sollten wir gemeinsam entwickeln, dann wird das auch was mit den „…blühenden Gärten“!
Macht Euch bitte Gedanken und helft alle mit – ich bin sicher, dann wird das was!
Herzliche Grüße an alle Gartenfreunde und die die es noch werden wollen.
Euer U. Stuckenbrock“

Bremen räumt auf im grünen Bremer Westen: Lasst uns gemeinsam mit anfassen!

Lasst uns gemeinsam aktiv werden und den grünen Bremer Westen, das Projekt Green Urban Labs um die Projektleiterin Lisa Hübotter und die ansässigen Vereine bei Bremen räumt auf unterstützen! Am Samstag, 14. April 2018, von 9.00 bis 13.00 Uhr tragen wir dazu bei, dass einige Wege und Plätze in dem besonderen Parzellengebiet frühlingsfit werden. Der grüne Bremer Westen kann Unterstützung sehr gut gebrauchen. In dem abwechslungsreichen Parzellengebiet, das von der Waller und Gröpelinger Bevölkerung seit über 100 Jahren intensiv genutzt wird, gibt es eine vielfältige Parzellenkultur und auch einige verwaiste Gartenflächen, die leider als Müllablageflächen mißverstanden werden.

Sei dabei und melde dich bis zum 12.4. bei mir! kirsten.tiedemann@gmx.de

Unsere Anmeldung als eine Gruppe bei „Bremen räumt auf“ übernehme ich und besorge in dem Rahmen dann Handschuhe und Müllbeutel beim Recyclinghof. Das hat den Vorteil, dass nicht jede_r einzeln zum Recyclinghof fahren muss.

Wahlweise meldet ihr euch direkt selbst an.

Unser Treffpunkt ist am Samstag, 14.4., um 9:00 Uhr vor dem Landheim Walle in der Fleetstraße 61/63.

kirsten.tiedemann@gmx.de

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Es ist eine tolle Gegend, wenn man von den Ecken mit Unrat und Müll absieht: Da wachsen knorrige Obstbäume in alten Gartenanlagen mit selbstgeschmiedeten Pforten. Dort entstehen neu angelegte Schrebergärten. Und dazwischen strecken Brombeeren ihre Tentakel in alle Richtungen und bilden eine dichte Hecke, hinter der ein Dornröschengarten aus dem Schlummer geweckt werden will. Ein hölzernes Kirchlein schmiegt sich in die Landschaft. Die Fleetkirche ist ein Überbleibsel aus der Nachkriegszeit und heute in Privatbesitz. Sie verweist auf die Wohnungsnot der Nachrkiegszeit, damals als viele Menschen kleine Wohnhäuser in einigen Gärten errichtet haben. Auch davon finden sich noch Gebäude, sogenannte Kaisenhäuser. WUPP, das Waller Umweltpädagogik Projekt, der Internationale Garten Walle, Imker und die Beschäftigungsinitiative Garten JEden – vielerlei Leben ist hier im grünen Bremer Westen. Wir wollen nahe des Wasserlaufs namens Waller Fleet aufräumen. Bei der Aktion lernen wir einen Ausschnitt der abwechslungsreichen Gegend kennen und arbeiten mit netten Menschen zusammen.

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Infos zum Prinzip von Bremen räumt auf“:

„Einmal im Jahr wird gemeinschaftlich unsere Stadt aufgeräumt! Egal, ob allein, zu zweit oder mit dem ganzen Verein – alle Bremerinnen und Bremer sind vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr eingeladen, den großen Frühjahrsputz tatkräftig zu unterstützen.

Als Dankeschön für das Engagement werden nach Aktionsende viele attraktive Sachpreise unter allen registrierten TeilnehmerInnen verlost. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt.

Übrigens: Alle fleißigen Sammler können die öffentlichen Verkehrsmittel der BSAG zum Aktionstag kostenlos nutzen. Die Fahrkarte erhalten Sie zusammen mit dem Sammelequipment. Gültig ist sie je für eine Person an den folgenden Tagen:

  • Samstag, 14. April 2018 – Tag der Erwachsenen
  • Samstag, 26. Mai 2018 – „Bremen räumt auf.“ sagt Danke
Wann und wo wird aufgeräumt?

Am Samstag, den 14.04.2018, zwischen 9 bis 13 Uhr.
Das Sammelgebiet kann jeder selbst bestimmen. Ob Grünanlage, Sportplatz oder Hauptverkehrsader – Hauptsache, wir putzen Bremen heraus! Bitte bringen Sie die vollen Müllsäcke anschließend zu unseren Müllabgabeplätzen, damit die Müllabfuhr den Abfall ordnungsgemäß entsorgen kann.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung vor Aktionsbeginn erforderlich.

Das benötigte Equipment kann an 16 Recycling-Stationen abgeholt werden. Schulen und Kitas werden auf Wunsch mit dem Aufräummaterial kostenlos beliefert.

http://www.bremen-raeumt-auf.de“