27. Januar 2018 – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus [Veranstaltungshinweis]

Anlässlich des 27. Januars, des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, gibt es auch in diesem Jahr ein umfangreiches Begleitprogramm. Bereits seit dem 10. Januar und noch bis zum 13. März 2018 finden über 45 Veranstaltungen statt, die sich in unterschiedlichster Form der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Gedenken an die Opfer widmen. Dazu gehören Lesungen, Filmvorführungen, Vorträge, Andachten und Konzerte, die von über 30 Institutionen und Einzelpersonen an verschiedenen Orten unserer Stadt veranstaltet werden. „Das gesellschaftliche Engagement hinter dem Programm zeigt, dass Bremen weit entfernt von einem Schlussstrich unter die Vergangenheit ist“, so Tobias Peters, Sprecher des Vereins Erinnern für die Zukunft e.V.

Zentrale Gedenkveranstaltung in der Oberen Rathaushalle mit Petra Rosenberg – „Ceija Stojka: Ich habe Angst, Auschwitz könnte nur schlafen“

Im Zentrum steht die zentrale, öffentliche Gedenkveranstaltung des Senats, die am 25. Januar in der Oberen Rathaushalle stattfinden wird. Ehrengast ist in diesem Jahr Petra Rosenberg vom Verein der Sinti und Roma Berlin Brandenburg, die den Festvortrag mit dem Titel „Ceija Stojka: Ich habe Angst, Auschwitz könnte nur schlafen“ halten wird. Die österreichische Schriftstellerin und Künstlerin Ceija Stojka (1933 bis 2013) gehörte den Lovara-Roma an und hat als Kind drei Konzentrationslager überlebt. Die Gedenkstunde erinnert damit an die Ankunft des ersten Transports mit Sinti und Roma im sogenannten Zigeunerlager im KZ Auschwitz-Birkenau. Der Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma sind weitere Veranstaltungen und eine Ausstellung im „Wall-Saal“ der Stadtbibliothek gewidmet. Die Ausstellung mit dem Titel „Vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig“ zeigt die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus am Beispiel fotografisch dokumentierter Familiengeschichten. Eröffnung: Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr.

Hans Hesse spricht am Mittwoch, 7. März, um 19 Uhr im Schulmuseum (Auf der Hohwisch 61–63, Hastedt) über die Deportationen der Bremer Sinti und Roma nach Auschwitz.

Ein weiteres Beispiel für das vielseitige Programm ist eine Medieninstallation im Forum Kirche in der Hollerallee. Die Jüdische Gemeinde thematisiert in einem Vortrag von Ulrich Sahm die Deutsch-Israelischen Beziehungen von Adenauer über Willy Brandt bis in die heutige politische Landschaft. Vorträge über rechte Jugendkulturen und die rechtsextreme Szene in Bremen machen die Aktualität deutlich, die das Thema bis in die Gegenwart hat.

Das Programm wird von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ koordiniert. „Das Programm zum 27. Januar hat eine lange Tradition und zeigt, wie vielfältig und aktiv die Erinnerungslandschaft in Bremen ist“, erklärt Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung.

Zum Programm klicken: Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2018

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Feine Feiertage, famoser Jahreswechsel und fabelhaftes 2018

Liebe Leserinnen! Liebe Leser!

Mit diesen Winterfotos, deren Motive ich in einem Bremer Kleingartenverein entdeckt habe, wünsche ich eine feine Zeit in die Runde! Laßt uns gemeinsam ein fabelhaftes 2018 gestalten.

Eure/ Ihre

Kirsten Tiedemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Kirsten Tiedemann

 

 

Heute wählen gehen!

Ist die Wahl schon entschieden? Nein, denn abgerechnet wird am Schluss … heißt hier, am Ende des Tages zählen die gegebenen Stimmen, nicht die Prognose! Und ausgezählt wird ab 18.00 Uhr.

An so einem Wahltag denke ich häufig an meine Großmutter, die 1906 geboren wurde. Sie gehörte zur ersten Generation von Frauen, die fast die gesamte Zeit ihres erwachsenen Lebens – ausgenommen die Zeit des Nationalsozialismus – das Recht hatte, zu wählen. Ist es nicht eine Errungenschaft und ein Privileg, das Wahlrecht zu besitzen?! Es sind noch keine 100 Jahre, seitdem Frauen in unserem Land ihre Stimme abgeben dürfen. Aus diesem Grund werde ich selbst dann zur Wahl gehen, wenn sich einmal keine Partei finden lässt, deren Politik ich wenigstens in Teilen zustimmen kann – einzig, um dieses heute so selbstverständlich erscheinende freie Wahlrecht wahrzunehmen. Und wenn ich nur den Stimmzettel ungültig machen würde. Für das uns so selbstverständlich erscheinende allgemeine, freie, gleiche Wahlrecht haben viele Frauen und Männer jahrzehntelang hart gekämpft.

Meine Empfehlung für heute lautet also: Wählen gehen! Verschenkt eure Stimme nicht.

Feine Ostern!

Ganz feine Ostertage wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern. Das Wetter lockt an diesen Tagen vielleicht nur zu einem kleinen Spaziergang nach draußen, der lohnt sich aber. Das zarte Grün legt sich bereits wie ein zarter Schleier über Büsche, Bäume und Sträucher. Dazwischen strahlen gelbe Forsythien und weiße Kirsch- und Zwetschgenblüten.

Die vielen Frühlingsblumen geben den Vorgärten, Hausgärten und Kleingärten und auch vielen Seitenstreifen bunte, leuchtende Tupfen. Manchmal sind es ganze Blütenfelder.

Der erste, frische Rhabarber entfaltet sich und kann geerntet werden. Er schmeckt köstlich!

So wie diese Gartenzwerge im Schaufenster eines Optikers, die deutlich machen, dass das Thema Gärtnern en vogue ist, werden wir gelassen auf besseres Wetter warten. Auch diese Zeit werden wir zu genießen wissen. Bis bald!

Fotos: Kirsten Tiedemann

Wunderbarer Waldspaziergang

Blauer Himmel und Sonne locken zu einem Waldspaziergang ins Bremer Umland. Der erste Zitronenfalter schwebt umher. Ein Buschwindröschen neigen ihre Blüte der Sonne entgegen. In einer Senke strahlt es grün hervor. Ein Ausflug in den nahe gelegenen Hasbruch, den Stoteler Wald oder den Wawersand lohnt sich gerade jetzt im beginnenden Frühling.

Fotos: Kirsten Tiedemann

Yeah! Frühlingsanfang [update]

Das Wetter spielt auch bald mit: Und dann blühen überall bunte Tulpen, Narzissen und die prächtigen japanischen Kirschbäume ganz zauberhaft in Parks und Gärten. Ich kann es kaum erwarten. Und im Schnoor kündigen jetzt schon leuchtende Primeln den Frühling an.

Und in der Neustadt zeigen sich heute in Vorgärten und an Hauswänden diese farbigen Frühlingsboten.


Fotos: Kirsten Tiedemann