Rückbauforderungen scheinen nicht immer rechtens

Danke an Gartenfreund Marko, der mich freundlicherweise auf zwei höchst informative Artikel hinsichtlich Rückbauforderungen von Lauben aufmerksam machte. Es gibt verschiedene Gerichtsurteile und ausführliche Stellungnahmen zu ähnlichen Forderungen in anderen Bundesländern, mit denen sich die seit mehreren Jahren engagierten Schreberrebellen aus Hamburg auf ihrer Homepage beschäftigen. Die Urteile fallen bei alten Lauben bzw. Behelfsheimen, die vor 1983 errichtet wurden, häufig zugunsten der Kleingärtner gegen Rückbauforderungen von Kleingartenvereien aus. In dem lesenswerten Beitrag „Immer wieder Rückbauforderungen“ erläutern die Schreberrebellen anhand eines Beispiels den Sachstand und die Reaktion eines fiktiven Pächters auf eine entsprechende Forderung.  „Immer wieder Rückbauforderungen“ findet ihr/ Sie hier Schreberrebellen Hamburg vom 20. September 2018. Dort befinden sich nützliche Hinweise auf die wichtigsten rechtlichen Positionen, die für die Problematik Bedeutung haben.

Ebenfalls sehr kenntnisreich befasst sich der Jurist der Abteilung „Kleingärten“ des bundesweit tätigen Verband Deutscher Grundstücksbesitzer (Sitz Berlin) mit der Thematik und greift eine Gerichtsurteil zugunsten von Kleingärtnern aus Hamburg auf. „Gerichtsurteil schützt Hamburger Kleingärtner vor Rückbauforderungen“ titelt der Artikel von Hans-Joachim Hauck und Dr. Michael Jagielski im VDGN Journal von 2012.

Beide Artikel bieten Input mit Sachverstand. Ich kann sie euch zur vertiefenden Meinungsbildung empfehlen.

Mit diesen Informationen im Hintergrund sollte der Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. seinen neuen Pachtvertrag doch noch einmal überprüfen.