Grünes Laubendach gut bei Starkregen

Dieses Dach ist eine prima Klimaanlage und eine ebenso gute Dämmung für die Laube im Garten. Passend zur kontroversen Diskussion in der bremischen Politik um eine zukünftige Dachbegrünung bei Neubauten entdeckte ich dieses kleine Beispiel in einem Gartengebiet mitten in der Stadt. Hier nimmt das Laubendach bei jedem Regen das Wasser auf. Überhaupt wirken ja alle Kleingärten mit ihren offenen Böden bei Starkregen positiv. Schon haben wir ein weiteres Argument für den Erhalt der kleinen Gärten, die bis in die Stadtmitte zu finden sind.

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Das Dach wurde mit einem besonderen Detail versehen. Der Schornstein scheint eine Krone zu tragen.

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Zur aktuellen politischen Diskussion gibt es einen Beitrag bei buten und binnen vom 8.1.2017 hier klicken.

Fotos: Kirsten Tiedemann

Kaisenhaus oder Laube? Ein individuelles Gartenhäuschen aus alter Zeit

Immer wieder entdecke ich ein gepflegtes Häuschen in einem Kleingarten, das eine Laube oder ein als Gartenhaus genutztes Kaisenhäuschen sein können, so wie dieses hier. Es geht ein besonderer Charme von ihm aus, findet ihr nicht auch?

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Foto: Kirsten Tiedemann

Jede Zeit ist Einbruchzeit – im Süden wie im Westen

einbrecherGanz anders als sonst schaute die freundliche Gartennachbarin vorgestern recht bedrückt zu mir hinüber und erzählte bald, dass bei ihr in die Laube eingebrochen worden war. „Schon zum fünften Mal in nur fünf Jahren“, sie ist unglücklich. Wie schon die Male zuvor sind die Tür und eines der beiden Fenster des schlichten Blockbohlenhäuschens aufgebrochen worden. Ihr Mann werkelt an den Verriegelungen. Was fehlt denn?, frage ich. Die Antwort ist schlicht: „Nichts.“ Nada. Niente. Es ist alles da. „Was kann man tun“, fragt sie ratlos, „es ist garnicht die Jahreszeit, oder?“ Dieses Mal blieb meine Laube unversehrt. Lag es daran, dass ich keine Gardinen vorgezogen hatte und die freie Sicht auf nicht vorhandene Wertsachen, Elektrogeräte, Alkohol, Lebensmittel und Kabel – also diesbezügliche Leere, gewährleistet war? Es war mir von der Polizei sogar schon einmal allen ernstes geraten worden, die Tür garnicht abzuschließen, um der Sachbeschädigung zuvor zu kommen. Dazu kann ich mich (noch?) nicht durchringen. Ein anderer Gartennachbar praktiziert die offene Laubentür bereits seit zwei Jahren und spart sich so das lästige Erneuern von zerbrochenen Fensterscheiben. Wieder andere Kleingärtner bringen Gitter an. Bei einigen hilft es als Schutz, bei anderen wird umso massiver versucht in das Haus einzudringen, denn so ein Schutz läßt wertvolles Inventar vermuten und kann umso mehr reizen, nachzusehen.

Auf meinen Streifzügen durch die Bremer Parzellengebiete sind mir im Sommer im Bremer Westen im Kleingärtnerverein ‚Walle‘ und im Süden auf dem Stadtwerder im Kleingärtnerverein ‚Am Franziusweg‘ schon Aushänge mit Warnungen vor Dieben an Infotafeln aufgefallen. Festzuhalten ist, dass nicht nur die dunkle Winterzeit sondern jede Jahreszeit Einbruchzeit ist.

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Fotos: Kirsten Tiedemann

Guck‘ mal, ein Kaisenhaus in der Stadtmitte

Guck‘ mal, ein Kaisenhaus als Gartenhaus in einem Kleingartengebiet mitten in Bremen! Oder ist es einfach eine ziemlich gut erhaltene alte Laube? So oder so, es ist ein ansehnliches, individuelles Gartenhaus.

gelbeshaus_klFoto: Kirsten Tiedemann

 

Verwunschenes Waldhaus

Märchenwaldhaus Bei einem Waldspaziergang am Rand von Darmstadt steht man unvermittel vor diesem knuffigen Waldhaus, das ein Kunstwerk von vielen auf dem Waldkunstpfad ist. Es gehört zur Session mit dem Motto „Freiheit und Wildnis“ und ist eines der temporären Objekte aus vergänglichen Materialien, die zum Teil äußerst kurzlebig sind, zum Teil durchaus Jahre erhalten bleiben. Die Ergebnisse sind sehr spannend, das Konzept interessant und wäre auch für Bremen wünschenswert. Mich erinnert dieses Installation an ein Wirklichkeit gewordenes, verwunschenes Häuschen aus einem Märchen; es gäbe eine prima Kulisse für einen Film, könnte aber genauso gut als Modell für ein Gartenhaus auf einer Parzelle dienen.

Foto: Kirsten Tiedemann