„In den Wischen“ – Radtour im Kleingartenpark in Gröpelingen

Erfrischende Grüße von einer empfehlenswerten Radtour entlang des Rad-/Wanderwegs am Maschinenfleet im Kleingartenpark „In den Wischen“. Ein weiter Blick ins Blockland eröffnet sich, Vögel zwitschern, zum Feierabend sind viele Leute in ihren Gärten und vergnügen sich. Mehrere Kleingartenvereine aus Gröpelingen und Walle begründen diesen lebendigen Kleingartenpark. Es sind die Vereine Blüh`auf und Mittelwischweg gemeinsam mit den Vereinen Morgenland und Waller Marsch. Sie bilden eine starke Gemeinschaft und ziehen an einem Strang.                                                                                                                          Ich biege ins „Vogelschutzgehölz“ ein. Es ist ein zauberhafter Weg der seinem Namen alle Ehre macht. Unter vielen hohen Bäumen führt er mich ins abwechslungsreiche Kleingartengebiet hinein. Meine Fahrt geht vorbei an vielen belebten Parzellen und Wasserläufen zum Waller Feldmarksee, wo ein erfrischendes Bad lockt. So lässt sich das Sommerwetter prima genießen.

Blick vom Radweg über den Maschinenfleet ins Blockland.

Dieser Graben verdient es Filmkulisse zu werden.

Eine idyllisch gelegene Laube mit üppig blühenden Rosenbögen im Kleingärtnerverein ‚Blüh`auf‘.

 

Diese kreative Gestaltung eines gemauerten Pfortenpfeilers mit einem Mosaik aus Fliesen, Muscheln und zerbrochenen Porzellantassen fiel mir auf.

 

 

Ein Detail aus alten Zeiten ragt in die Gegenwart. Die Mauerleute hatten vermutlich ihren Spaß.

 

Fotos: Kirsten Tiedemann

 

Zukunft Kleingärten im Bremer Westen – Stadtgespräch in Findorff [Tipp]

Zukunft für Kleingärten im Bremer Westen (und Findorff, KT), diesem Thema nimmt sich das bewährte Veranstaltungsformat „Stadtgespräch“ im Klimacafé in der Münchner Straße 146 am Montag, 7. Mai, um 18:30 Uhr an. Ihr werdet von Projektleiterin Lisa Hübotter viele Informationen zum aktuell laufenden Modellprojekt „Green Urban Lab“ im grünen Bremer Westen (Waller Feldmark und Gröpelinger Parzellengebiet) erhalten – von dem in der Presse und auch hier auf meinem Blog mehrfach berichtet wird. Das Projekt des Bundes fördert 12 Modell-Vorhaben zur Pflege, Sicherung  und Entwicklung wichtiger grüner Freiräume in der Stadt – bei zunehmender urbaner Verdichtung ein zentraler Aspekt für unsere Lebensqualität. Auch angesichts des Klimawandels ein wesentlicher Aspekt für Städte. Als ökologische Nische für Vögel, Insekten, Pflanzen und Co kommt diesen Grünräumen eine immer größer werdende Bedeutung zu. Das umfangreichste dieser „Green Urban Labs“ ist der grünen Bremer Westen, dessen Entwicklung zu einem vielfältigen Naherholungsgebiet mit den vorhandenen Kleingärten, neuen Naschwiesen, Fahrradwegen, Laufparcours und vielem anderen mehr.

Im Anschluss an die Projektvorstellung wird mit der Umweltplanerin Lisa Hübotter, weiteren Gartenaktivisten aus Findorff und Walle und dem Publikum über Ideen zur Belebung freier Parzellen sowie Begehrlichkeiten der Bauwirtschaft an dem beliebten städtischem Grün diskutiert. Es wird auch gefragt, welche Vor- und Nachteile eine Umwidmung von Teilen der Kleingartengebiete in Wochenendhausgebiete haben würde. Moderiert wird der Abend von Ulf Jacob.

Eine Anmeldung ist erforderllich, da die Plätze begrenzt sind: info@klimazone-findorff.de

Stadtgespräch im Klimacafe – Zukunft Kleingärten im Bremer Westen

Im Bremer Westen entsteht ein Green Urban Lab! Auf rund 480 Hektar Fläche, 5 mal so groß wie die Innenstadt, liegt neben Findorff, Walle und Gröpelingen ein grünes Areal mit rund 4000 Kleingärten – viele davon sind verlassen und verwildert. Vielseitige Nutzungsformen sind gefragt, um den klassischen Kleingarten zu ergänzen und wieder Menschen in den Kleingarten zu locken. Doch die Kleingartenflächen wecken auch Begehrlichkeiten für eine Bebauung. Wie gelingt es, Kleingärten vor dem Hintergrund von Leerstand und Nutzungsaufgabe wieder attraktiver zu machen. Welche Chancen das Green Urban Lab bietet, welche Ideen oder Wünsche es in Findorff gibt und was möglich ist, darüber diskutieren wir mit Green Urban Lab-Projektleiterin Lisa Hübotter und weiteren Gartenaktivisten aus Findorff und umzu.

Treffpunkt: KlimaCafé – Münchener Straße 146 – Teilnahme kostenlos – Plätze sind begrenzt.

Infos unter www.lebeninfindorff.de

Anmeldung unter info@klimazone-findorff.de

Farbenfrohes Frühsommerfest – Jetzt anmelden zum Mitmachen

Gute Neuigkeiten gibt es vom Projekt Green Urban Labs: Das Frühsommerfest am 3.6.2018 im grünen Bremer Westen nimmt kunterbunte Gestalt an, wie die engagierte Projektleiterin und Initiatorin des Festes, Lisa Hübotte,r der Journalistin Anne Gerling für den Weser-Kurier kürzlich berichtete (siehe Artikel). Künstler, Kräuterkundige, Clowns, Vereine, Feuerspucker, Imker, Stelzenläufer und alle anderen – gerne können sich weitere Akteure, die ihre Künste darbieten wollen, bei Lisa Hübotter melden!

Anmeldeschluss ist der 5. April 2018. lisa.huebotter@umwelt.bremen.de

Öffnet eure Pforte!  Jeder Freizeitgärtner, jede Freizeitgärtnerin, deren individuelle Parzelle im Projektgebiet liegt, kann die Gelegenheit des Frühsommerfests nutzen und ihre Gartenpforte an diesem Tag für Interessierte öffnen. Gartenneulinge erhalten so die Gelegenheit, die Vielfalt der Parzellenkultur zu erleben und erfahrene Parzellisten zu treffen. Auch für versierte Kleingärtnerinnen und -gärtner kann der Austausch bereichernd sein. In den grünen Oasen finden sich häufig Anregungen und sie sind einfach schön anzusehen. Ich empfehle diese Aktion sehr, auch aus dem eigenen Erleben. Bei dem von mir organisierten Sommerfest „Gärtners Glück“ im Kleingärtnerverein Juliushöhe, wo ich meinen Garten habe, waren Parzellisten und Gäste von Aktion der offenen Gartenpforte gleichermaßen begeistert.

Zum Projektgebiet gehören die Vereine Bockland e.V., Blüh auf e.V., Gute Gemeinschaft e.V.,  Min Land e.V., Mittelwischweg e.V., Morgenland e.V., türkisch-sozialer KGV e.V., Union e.V., Walle e.V. und Waller Marsch e.V.

Anmeldeschluss ist der 5. April 2018 bei Lisa Hübotter. lisa.huebotter@umwelt.bremen.de

 

 

Es war viel los: Ideensammlung in der KlimaWerkStadt zur Belebung freier Parzellen

Kleingärtnern ist politisch!?! Zu unserer sehr gut besuchten „Ideensammlung zur Belebung von Parzellen im grünen Bremer Westen“ kamen 40 Menschen aus der Neustadt, aus Walle und aus Gröpelingen in die KlimaWerkStadt, wo sie von Eva Kirschenmann herzlich begrüßt und durch den Abend geführt wurden. Der eingangs gezeigte Film „Schrebergarten – Die neue Lust am urbanen Grün“ (BR) machte deutlich, dass das urbanen Gärtnern auch im Schrebergarten politisch ist. Offene Grünflächen sind für das Stadtklima, gesellschaftlich und individuell relevant und wecken stadtplanerische Begehrlichkeiten. Der grüne Bremer Westen ist ein abwechslungsreiches, etwas anderes Kleingartengebiet mit besonderem Charme und Schwierigkeiten, das außerhalb von Walle wenig bekannt ist. Mit einer Fülle von Fotos dortiger Parzellekultur machte ich einige Facetten sichtbar. Der fundierte Input unseres Gastes, Projektleiterin Lisa Hübotter (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr), über das Modellprojekt Green Urban Labs für den grünen Bremer Westen, zu den Situationen vor Ort und über die konkreten Pläne für das Naherholungsgebiet Bremer Westen interessierten das Publikum sehr.

40 Menschen mit und ohne Gartenerfahrung diskutierten ebenso wie engagierte Mitglieder aus drei Kleingartenvereinen im grünen Bremer Westen und vom Internationalen Garten Walle. Die praktizierenden Akteure konnten das Gespräch mit konstruktiven Informationen, Fragen und Hinweisen aus ihrem Erfahrungsschatz flankieren. Projektleiterin Lisa Hübotter hat mit ihrem profundem Wissen bereits einiges auf den Weg gebracht, neben anderem ein Frühsommerfest im gesamten Gebiet mit Angeboten an verschiedenen Orten im Gebiet. Hierfür hat sie viele engagierte Menschen aus Vereinen, Projekten, Institutionen und einzelne Akteure gewinnen können. Den Termin, Sonntag  3.6., sollte man sich durchaus vormerken. Wer eine eigene Aktion zum Sommerfest einbringen möchte, hat die Möglichkeit sich bis zum 5. April bei Lisa Hübotter zu melden. (Näheres zum Frühsommerfest hier lesen.)

Unsere Ideensammlung war erfrischend vielfältig: Ein Begegnungszentrum – Seminarhaus mit Garten zu Sammlung und Erhalt alten Gartenwissens und Kursen wie Obstbaumschnitt usw., könnte in einem Kaisenhaus mit Garten angesiedelt werden / der Bedarf an sehr kleine Gärten für Menschen, die nicht soviel Zeit haben, wird angemeldet / Gemeinschaftsgärten, z.B. in denen Gartenneulinge einzelne Beete begärtnern können, um sich auszuprobieren und in Kontakt mit anderen zu kommen, sind gefragt – vergleichbar mit dem Prinzip des Internationalen Gartens Walle / das Verwunschene des Gebiets solle erhalten bleiben / mehr Orientierung in den Wegen sei nötig (Beschilderung) / keine Eventisierung des Gebiets / nicht zuviel Struktur / das Vertrauen, dass keine Wohnbebauung kommt, ist für einige wichtige Voraussetzung, um in einen Garten zu investieren und ihn wieder urbar zu machen / waldähnlichen Abschnitte in dem großen Kleingartengebiet seien wünschenswert (Wir erfuhren, dass eine Fläche von 4 Hektar bereits mit Bäumen bepflanzt wurde) / ein Waldgarten – Permakultur interessant. Einige Bedürfnisse und Wünsche für das Gebiet der Generation um 40 Jahre wurden deutlich.

Das allgemeine Gespräch riss viele Themen des Kleingärtnerns an und war konzentriert und konstruktiv. (Z.B. erfuhren wir, dass eine sehr gute Broschüre des Deichverbands Bremen über die konkret erforderliche Gabenpflege informiert.)

25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung haben Interesse an weiteren Gesprächen zur Entwicklung des grünen Bremer Westens und 18 wollen an einer Erkundungstour mit dem Rad durchs Gebiet, um die Gegend und freie Parzellen kennenzulernen.

Für April plant die KlimaWerkStadt gemeinsam mit Kirsten Tiedemann, die sich vor Ort gut auskennt, eine geführte Radtour durch den grünen Bremer Westen. Anmeldung erbeten. Hier auf dem Blog wird es eine Ankündigung geben.

Klar vermittelte Lisa Hübotter, dass belebte Parzellen und der engagierte, aktive Einsatz der Gärtner für ihre Kleingärten der beste Schutz gegen eine Wohnbebauung ist.

Wir bleiben am Ball!

Podium mit Kirsten Tiedemann und Lisa Hübotter (SUBV /rechts im Bild)

Foto: Eva Kirschenmann/KlimaWerkStadt

Es ist was los! Ideensammlung zur Belebung von Parzellen im grünen Westen [Veranstaltung]

Am kommenden Dienstag, 30.1. um 19:00 Uhr, starten wir in unabhängiger Kooperation die erste gemeinsame Veranstaltung in der KlimaWerkStadt: Eva Kirschenmann, KlimaWerkStadt und Kirsten Tiedemann, freie Historikerin suchen eure Ideen und eure Tatkraft für freie Parzellen in Bremens grünem Westen! Unser Gast ist Lisa Hübotter, Projektleiterin Green Urban Labs. Sie wird uns das grüne Projekt näher bringen, das ein vom Bund ausgewähltes Modellvorhaben ist und daher Förderung vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung  BBSR erhält.

Die Veranstaltung findet ihr auf Facebook hier.

Flyergestaltung: Eva Kirschenmann