Kleingärtnerverein informiert Mitglieder zum Trampolin-Verbot und zur geplanten Gartenordnung

Gelungene Transparenz zu Fragen der geplanten neuen Gartenordnung zeigt der Vorstand des Kleingärtnervereins Beim Kuhhirten e.V.

Als Reaktion auf die Artikel im Weser-Kurier informiert der Vorstand des Kleingärtnervereins Beim Kuhhirten e.V. seine Mitglieder via Vereins-Homepage am 19. Februar 2018 zum Sachstand und über sein Vorgehen. Der Vorstand hat 10 (!) Änderungsanträge eingereicht, davon auch einige, die nicht die Meinung des Vorstands spiegeln, denn man fühlt sich verpflichtet, allen Betroffenen eine Chance zur Mitwirkung zu geben. Das nennt sich demokratisches Vorgehen. Chapeau!

 

„Trampolin-Verbot in Kleingärten“ – kommt das wirklich?

Geschrieben am 19 Feb 2018

„Im Weser-Kurier vom Sonnabend, 17. Februar 2018, ist ein längerer Artikel zum Thema „Neue Gartenordnung“ erschienen (der Artikel ist hier zu finden). Wie immer gilt bei solchen Themen: Freunde und Kritiker von Regelungen treffen aufeinander, es fallen oftmals harte Worte und die Emotionen kochen durchaus einmal hoch.

Zuerst einmal daher der aktuelle Sachstand – so knapp wie möglich umrissen:

  • Die Gartenordnung wird seit Jahren diskutiert.
  • Bereits 2013 wurde ein neuer Entwurf an die Vereine geleitet, dort diskutiert und Änderungswünsche an den Landesverband zurückgemeldet.
  • Beim Landesverband kümmerte sich dann bis zum Jahr 2015 eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe um das Thema.
  • Der durch den Vorstand des Landesverbandes verabschiedete Entwurf zur neuen Gartenordnung wurde im Januar 2018 an die Vereine verschickt, er ist hier zu finden. Er unterscheidet sich dabei erheblich von der Fassung der Arbeitsgruppe aus dem Jahr 2015.
  • Verbunden mit dem Versand war die Mitteilung, dass der Vorstand des Landesverbandes diesen Entwurf auf der Delegiertenversammlung im April 2018 zur Diskussion und Abstimmung einreichen würde.
  • Entsprechende Änderungsanträge zum Entwurf seien bis zum 17. Februar 2018 möglich.

Der Vorstand des KGV Beim Kuhhirten hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und insgesamt zehn Änderungseinträge eingebracht (sie sind hier zu finden). Der Antrag, der am weitesten geht, bittet um eine Vertagung der Abstimmung. Dieser Wunsch nach Vertagung ist auch bereits von anderen Vereinen gestellt worden – ebenso gibt es nach unserer Kenntnis eine Vielzahl von weiteren Änderungsanträgen.

In die Anträge unseres Vereines sind auch Anmerkungen und Anregungen von Naturschutzverbänden oder Mitgliedern eingeflossen. Die Änderungsanträge spiegeln also nicht unbedingt die Meinung des Vorstandes wieder – wir fühlen uns aber verpflichtet, möglichst allen Betroffenen und Beteiligten die Chance zu einer Stellungnahme bei diesem wichtigen Thema zu geben. Wir hatten dabei auch kurz mit dem Gedanken gespielt, in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung das mit Euch zu diskutieren – von den Fristen wäre das aber nicht möglich gewesen.

Was der Vorstand gesamthaft für sinnvoll halten würden: Das Thema zu vertagen und erst in einem Jahr zur Abstimmung zu bringen. Das eröffnet die Chance, den Prozess transparenter aufzusetzen und zu begleiten.“

Der vollständige Beitrag des KGV Beim Kuhhirten lest ihr auf der gelungenen Homepage des Vereins hier. (Stand 21.2.2018)