Wohin mit dem Kürbis? Zum Bäcker!

KürbisDetail

Dieser Herbst hat es in sich, viele Gemüsesorten und Obstbäume tragen reiche Ernte, manche Bäume scheinen förmlich unter ihrer Last zu ächzen. Auch der Kürbis, der übrigens nicht eindeutig zuzuordnen ist und daher als Fruchtgemüse bezeichnet wird, zeigt jetzt seine üppige Pracht. Was mache ich damit, wenn auch das neueste Rezept ausprobiert worden ist? Wohin mit der Pracht, wenn ich keinen Halloweenkürbis schnitzen will? Verschenken, ok. Oder ich mache es so, wie mein früherer Gartennachbar mir damals riet, als ich blütige Kleingartenanfängerin war und plötzlich über einen schier unermesslich scheinenden Reichtum an feinsten Kürbisen verfügte, mit dem ich mehrere große WGs mindestens ein Jahr lang hätte ernähren können: Ich biete sie einer Bäckerei an, die noch selbst backt, – im Tausch gegen ihr frisches Kürbisbrot. Man wird sich einig werden.

Foto: Kirsten Tiedemann

Erntezeit ist Schenkezeit

„Liebe Leute, besser heute …“. Freundlich und in Geberlaune zeigt sich eine Kleingärtnerin auf dem Stadtwerder den aufmerksamen Spaziergängern. Sie lädt Vorbeikommende mit Interesse an reifen Mirabellen in ihren Garten ein, wo der Baum in diesem Jahr so reich trägt, dass sie selbst, Freunde und auch die Nachbarn bereits mit den süßen Früchten versorgt sind. Und noch immer hängt eine Fülle der kleinen Kugeln am Baum. Was tun mit dem von der Natur geschenkten gelben Glück? Sie verschenkt es kurzerhand weiter. So darf jeder, der mag, ganz gleich ob Freund oder Fremde, durch das unverschlossene Tor in ihren Garten kommen, um sich mit Mirabellen einzudecken – auch in ihrer Abwesenheit. Für diejenigen, die nicht in den Baum klettern mögen, stellt sie sogar eine Leiter zur Verfügung. So großzügig, freigiebig und mit Vertrauen geht Kleingärtnern heute auch. Mirabellen_selber_ernten_Parzelle

Mirabellen2

Fotos: Kirsten Tiedemann

Wohin mit dem Kürbis?

KürbisDetail

Dieser Herbst hat es in sich, viele Gemüsesorten und Obstbäume tragen reiche Ernte, manche Bäume scheinen förmlich unter ihrer Last zu ächzen. Auch der Kürbis, der übrigens nicht eindeutig zuzuordnen ist und daher als Fruchtgemüse bezeichnet wird, zeigt jetzt seine üppige Pracht. Was mache ich damit, wenn auch das neueste Rezept ausprobiert worden ist? Wohin mit der Pracht, wenn ich keinen Halloweenkürbis schnitzen will? Verschenken, ok. Oder ich mache es so, wie mein früherer Gartennachbar mir damals riet als ich blütige Kleingartenanfängerin war und plötzllich über einen schier unermesslich scheinenden Reichtum an feinsten Kürbisen stand, die mehrere große WGs mindestens ein Jahr lang hätte ernähren können: Ich biete sie einer Bäckerei, die noch selbst backt, an – im Tausch gegen ihr frisches Kürbisbrot. Man wird sich einig werden.