„Laube – Liebe – Hoffnung“ & „Bremens Kaisenhäuser“ / Filme und Gespräch mit Zeitzeugin auf dem Frühsommerfest [Tipp]

Kleingärten und Kaisenhäuser sind fester Bestandteil der Parzellengebiete Bremens, in denen seit 100 Jahren und mehr gegärtnert wird. Dieser Gegenwart und Geschichte widmen sich die Kurzfilme  „Laube – Liebe – Hoffnung“  und „Bremens Kaisenhäuser … aus der Not geboren“, die ich euch am 3.6. ab 17.00 Uhr auf dem Frühsommerfest im Blocklandgarten (ehem. JVA Oslebshausen) vorstellen werde. War es früher für viele Menschen eine Notwendigkeit, eine Parzellen zu bewirtschaften und manchmal auch darin zu wohnen, so ist es aktuell eine Gartenlust mit verschiedenen Motivationen. Damals wie heute hebt der Garten die Lebensqualität. Im Anschluss an die Filme begrüße ich Marianne Berger als Gast. Mit ihr als Zeitzeugin zu den Anfängen der Kaisenhäuser spreche ich über den Aufbau und das Leben in so einem kleinen Wohnhaus in einem Kleingarten.

„Laube – Liebe – Hoffnung“ ist eine filmische Momentaufnahme der Vielfalt der Lust am Gärtnern auf der Parzelle. Es erzählen eine junge Familie, ein Öko-Gärtner, ein Imker, Fachberater und ein Ehepaar, das seit vielen Jahren im Garten lebt. (13 Minuten)

Von den Anfängen der kleinen Wohnhäuser, die heute noch vereinzelt in Kleingärten zu sehen sind, handelt die Ton-Bild-Collage „Bremens Kaisenhäuser … aus der Not geboren“. Historische Fotos aus privaten Alben verbunden mit O-Töne aus Interviews mit Zeitzeugen geben einen Einblick, wie die Menschen die beschwerlichen Anfänge meisterten – wie sie mit Schaffenskraft und Ideenreichtumg manch eine Hürde überwinden konnten, um sich in der Nachkriegszeit ein neues Zuhause zu schaffen, – damals als die Stadt keinen Wohnraum bot. (13 Minuten)

Anschließend freue ich mich Marianne Berger begrüßen zu dürfen, die als Zeitzeugin ihre Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in einem Kaisenhaus in der Waller Feldmark mit uns teilen wird. Marianne Berger verbrachte ihre Kindheit und Jugend in dem kleinen Wohnhaus, das ihre Eltern aufgebaut hatten. Sie erinnert sich auch an das notwendige Miteinander jener Anfangsjahre in der Nachkriegszeit zum Beispiel für das Trinkwasser.

* Die Filme werden gezeigt mit freundlicher Genehmigung des Vereins Kaisenhäuser e.V./ Kaisenhausmuseum Bremen

Stark * Stolz * Stur – Internationaler Frauentag 2016

Stark * Stolz * Stur lautet das Motto des Internationalen Frauentages am 8. März 2016 in Bremen. Ausstellungen, Aktionen, Filme, Führungen und Vorträge – auch in diesem Jahr engagieren sich viele Veranstalter*Innen und bieten im März ein facettenreiches Angebot rund um die Situation und die Rechte von Frauen in aller Welt. Daraus ist ein umfangreiches Programm geworden, das von der ZGF in einem Flyer zusammengestellt haben.

Am 8. März bündeln sich die Termine:
  • Um 16.00 Uhr startet die traditionelle Demonstration zum Internationalen Frauentag am Ziegenmarkt. An diesem Tag gehen Frauen für ihre sozialen, kulturellen und politischen Rechte auf die Straße. Sie setzen ein mutiges Zeichen gegen Benachteiligung, Diskriminierung, Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung – und für eine lebenswerte Zukunft. Veranstalterin ist die Stadtfrauenkonferenz Bremen.
  • Ab 17.00 Uhr stellen sich verschiedene Frauenorganisationen unserer Stadt im Alten Rathaus vor und das Mütterzentrum Tenever bietet in der Eingangshalle internationale kulinarische Köstlichkeiten.
  • Um 18.00 Uhr wird die Bremer Frau des Jahres vom Bremer Landesfrauenausschuss e.V. / Landesfrauenrat Bremen mit einem Festakt in der Oberen Rathaushalle geehrt. Das Engagement gegen Sexismus und Diskriminierung von Frauen rückt in diesem Jahr in den Fokus: Gesucht wird diesmal eine Frau, die stark, stolz und stur ihren Weg geht – für gleiche Rechte und Teilhabe für Frauen in allen Lebensbereichen.                                              Die Schirmfrau dieser Veranstaltung, Frau Senatorin Anja Stahmann, wird die Ehrung der diesjährigen Preisträgerin vornehmen. Musikalisch begleitet uns das „DUO TAKSIM“. Mit einem Sektempfang klingt die Veranstaltung aus.                     Der Eintritt ist frei.

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