„Die grüne Hölle“ – Tipp zum Welttag des Buches

DiegrueneHoelle_Hart Auf meinem Küchentisch liegt die „Die grüne Hölle“ des niederländischen Autors Maarten’t Hart, die ich gleich morgen anfangen werde zu lesen. Anders als der Titel vermuten läßt, handelt dieses Buch nicht von schrecklichen Gefahren und Abenteuern in einem Urwald in einem fernen Land. Schon der Untertitel „Mein wunderbarer Garten und ich“ steht im Widerspruch dazu und macht deutlich, dass diese grüne Hölle direkt vor unserer Haustür liegen muss. Und damit ist das Spannungsfeld, das viele Freizeitgärtner*innen im Gartenjahr erleben, umrissen: Das (vermeintliche) grüne Paradies kann mit seinem zeitweilig raschen Pflanzenwachstum in manchen Momenten überwältigend wirken. Im nächsten Moment kann die Freude am Wachsen und Gedeihen von Blumen und Gemüse im ‚wunderbaren‘ Garten wieder überwiegen. Die Leseprobe auf der Homepage des Piper-Verlags verspricht eine genaue Beobachtung des Hobbys Gärtnern, die bei der Analyse der Bodenbeschaffenheit beginnt, kenntnisreich gärtnerische Ärgernisse aufgreift (ich sage nur ein Wort: Schnecken!) und gelegentliche philosophische Betrachtungen einschließt. Ausgangspunkt sind Marten’t Harts eigene Erfahrungen im Garten. Er spart dabei seine gärtnerischen Fehlversuche nicht aus und weiß mit dem ihm eigenen, trockenen Humor und einer feinen Selbstironie davon zu erzählen. Ich bin sehr gespannt auf diese grüne Hölle!

Habt ihr eigentlich ein Lieblingsbuch, bei dem das Gärtnern oder ein Garten im Mittelpunkt der Geschichte steht? Das interessiert mich sehr. Schreibt mir den Titel hier gerne in einen Kommentar! Freue mich drauf.

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2 Gedanken zu „„Die grüne Hölle“ – Tipp zum Welttag des Buches

  1. Ich mag noch immer die Gartenbücher und -Kolumnen von Vita Sackville-West, die sich um die Gestaltung von Sissinghurst Castle ranken.
    Ganz großartig: Jürgen Dahl mit „Nachrichten aus dem Garten“ und „der Stinkgarten“.
    Alte, heute schwülstig wirkende Sprache, aber große Sachkenntnis und Liebe zum Grün: alles von Karl Foerster.

    • Huhu Beke, gerne lasse ich mich von deinen Buchtipps anregen, Vita Sackville-West steht bereits auf meiner Liste. Jürgen Dahl kannte ich bisher nicht, da werde ich mal hineinschnuppern, ebenso wie in Foersters Werk, von dem ich mal hörte, er hätte das ganze Jahr „durchgärtnern“ wollen. Vielleicht erfahre ich dann, was unter diesem Wunsch zu verstehen ist.

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