„hinterland“ Natur-Fotoreihe von Neele Sakautzky

Heute habe ich das Vergnügen, Auszüge einer fotografischen Arbeit der Mediengestalterin Neele Sakautzky zu zeigen, die Teil ihrer Seminararbeit im Rahmen des Studiums an der Hochschule für Künste Bremen sind. Hierfür hat Neele Sakautzky es sich zur Aufgabe gemacht, Walles ‚urbanes Idyll‘, wie sie das Kleingartengebiet Waller Feldmark nennt, aus ihrer Perspektive darzustellen. Ihrer dabei entstandenen Fotoreihe gab sie den Titel „hinterland“. Bei ihrer Recherche zur Geschichte von Bremens Kleingartengebieten und der Kaisenhäuser hat Sakautzky Gärtnern in Bremen und mein Buch Mehr als ein Dach über dem Kopf – Bremens Kaisenhäuser entdeckt und sich mit einigen Fragen an mich gewandt. Sehen sie nun als Resultat dieses Kontakts einige Fotos der Reihe und lassen Neele Sakautzky selbst zu Wort kommen:

„In dem diesjährigem Fotografie Seminar der Hochschule für Künste Bremen, bei Prof. Peter Bialobrzeski, ging es darum das Thema „Öffnet die Augen und sehet: Walle“ in traditionellen fotografischen Ausdrucksformen und im Kontext der Fotogeschichte zu lösen. Dabei stand das Bild als originäre, autonome Äusserung im Vordergrund, um visuell seine eigene Sprache zu entwickeln. Nach dieser Aufgabenstellung habe ich aus meinem Blickwinkel heraus die Natur–Fotoreihe »hinterland«, bestehend aus einer Auswahl von 9 Fotografien, ausgearbeitet und nach G.W.F. Hegels „Vorlesung über die Ästhetik“ werden lassen.

Meine Intention bestand darin, dass ich über meine Großeltern bereits seit meiner Kindheit bis heute mit dem Waller Parzellengebiet in Verbindung stehe und immer stehen werde — dieser noch größtenteils analogen Welt wollte ich entsprechen, indem ich mich technisch und materiell der Analogfotografie bedient habe, sowie mich mit der Entstehung der Kaisenhäuser befasste.

Mit den dazugewonnenen Aspekten zur damaligen und heutigen Situation, in Verbindung mit der Betrachtungsweise aus meiner Kindheit, wie ich die Kaisenhäuser und Parzellen erblickt habe, möchte ich den Betrachter visuell in Walles urbanes Idyll entführen und seine Kulturgüter, so wie sie heute bestehen und vergehen, nicht in Vergessenheit geraten lassen.“
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Fotos und Text
Neele Sakautzky · neele.sakautzky@hfk-bremen.de · Mobil: 0152|04 22 64 18
– seit 2011 gelernte Mediengestalterin in Gestaltung & Technik — Printmedien
– seit 2013 Studium Integriertes Design Hochschule für Künste Bremen — Schwerpunkte: Kommunikationsdesign, Fotografie, Typografie, Illustration & Film                                                                                                                              .

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