Barrierefreies Wohnen in einem Kaisenhaus

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Der Bauherr und langjährige Besitzer dieses Kaisenhauses mit 60 Quadratmeter Fläche hat umsichtig für sein Alter vorgesorgt und sein Haus inzwischen so umgebaut, dass alle Räume einschließlich Bad und WC barrierefrei erreichbar sind. Für die beiden Stufen vom Gartentor zur Tür wird bei Bedarf eine Rampe angefertigt werden. Nun genießt er dort, wo er seit seiner frühen Kindheit lebt, auch seine Frau kennengelernt und viele gemeinsame Jahre mit ihr verbrachte und seine Kinder aufgewachsen sind, seinen (Un-)Ruhestand. Eingebettet in gute Nachbarschaft und den Freundes- und Familienkreis läßt es sich gut sein, sagt er. Bei Bedarf geht ihm ein befreundeter, jüngerer Parzellist, den er aus dem früheren Berufsleben gut kennt, zur Hand. Er hat sich informiert, ob alle Dienstleister, die man mit zunehmendem Alter eventuell einmal in Anspruch nehmen muss, generell auch zu ihm in das Wohnhaus im Kleingartengebiet kommen würden und erhielt eine positive Antwort. Hierher kommen Dienste genau so wie in andere Quartiere der Stadt. Auch so läßt es sich in Bremen gut alt werden, finde ich.

Nachtrag: Vgl. zu lebenslangem Wohnrecht für Kaisen- und Kudellaauswohner in Dienstanweisung 422 gültig bis 4.3.2015 hier, für später hinzugekommene Ehegatten und den späteren Erhalt der Häuser als Gartenhäuser gültig seit 5.3.2015 hier und mein kurzer Beitrag zur Übergangsregelung hier

Foto: Kirsten Tiedemann

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