Schaurig anzusehen

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Es gibt schaurige Momente im Gartenleben. Einer dieser Momente ist der, wenn ich einen Tierkadaver am Rand eines Weges oder im Beet zwischen Büschen finde. Es ist immer unerwartet, zwischen prächtig blühenden Blumen und Sträuchern auf den Tod zu treffen.

Dieses tote Tier lag in einem Kleingartengebiet am Wegesrand. Woran mag es gestorben sein? Wurde es überfahren? Ich nähere mich dem Kadaver und nutze die seltene Gelegenheit, es genauer zu betrachten. So sieht also ein Marder aus. Oder ist es ein Iltis? Verdammt spitze Zähne hat das Tier. So weit hinten am Kopf hat es seine Ohren. Offenbar liegt es bereits längere Zeit hier. Sein Leichnam ist von der Sonne gedörrt worden. Er riecht nicht. Fliegen sitzen nicht auf ihm. Kein Aasfresser interessiert sich. Kein Mensch erbarmt sich und schaufelt ihm ein Grab.

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2 Gedanken zu „Schaurig anzusehen

  1. In meinem Kompostbehälter habe ich einen mumifizierte Ratte gefunden. Die ist dort wohl glücklich gestorben, mir hat sich aber noch nach ihrem Tod einen ordentlichen Schrecken eingejagt.

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