Es gibt wieder Hoffnung [Leserbrief]

Heute erschien dieser Lesebrief von Frank Wiese im Weser-Kurier ergänzt um einer historischen Aufnahme von Wilhelm Kaisen auf einer Baustelle.

Weser-Kurier 19.11.2014

Weser-Kurier 19.11.2014

13 Gedanken zu „Es gibt wieder Hoffnung [Leserbrief]

  1. „Liebe Gartenfreunde.
    Da der Landesverband mit unsachlichen, weit hergeholten Argumenten eine sehr aggressive Unterschriftenaktion „für“ den weiteren Abbruch „aller“ Kaisenhäuser gestartet hat, wäre es doch mal sehr Interessant zu wissen, ob wirklich alle Vereine glauben, was der Landesverband der Gartenfreunde da so an falschen Informationen verbreitet und somit grundlose Sorgen um die Parzellen schürt.
    Vielleicht mögen sich diese Vereine einmal melden.
    Ich denke, dass Kirsten Tiedemann den Kontakt zu mir herstellen würde.“
    Liebe Grüße,
    Frank

    • Hallo Frank, den Kontakt zu dir stelle ich gerne her.
      Warum sachlich falschen Informationen Sorge um die Kleingärten geschürt wird, verstehe ich nicht. Intakte Kaisenhäuser stellen doch ein echte Chance für viele Gebiet dar, die mit einigem Leerstand zu tun haben.

  2. Hallo Kirsten, nach den Ausführungen von Dr. Lorenz Mainczyk haben wir eine ganz klare Rechtslage, die auch hier in Bremen gilt. Warum wurden dann in der Vergangenheit die „Großlauben“ hier abgerissen? Der Landesverband und das Bauordnungsamt müssen die Rechtslage doch kennen. Das Bundeskleingartengesetz ist deren „täglich Brot“! Mir selbst wurde schriftlich gedroht, ich müßte mein Kaisenhaus auf eigene Kosten (Abrißverfügung) abreißen lassen, wenn ich nicht der Abrißvereinbarung mit der Stadt zustimme. War die Androhung mit solch einem empfindlichen Übel überhaupt rechtens, wenn es doch einen Bestandsschutz gibt?

    • Hallo,
      dazu könnten Fachleute sicher etwas sagen.
      Nun ist von der Politik eine neue Richtung eingeschlagen worden und soweit man bisher sagen kann, können unterschriebene Abrissverfügungen für Kaisenhäuser, die intakt sind, zurückgezogen werden.

      • Hallo Norbert
        In erster Linie sind die Einzelvereinbarungen in 3.Reihe gerutscht. Erst eimal geht es um die über 200 Abrissanmeldungen, wovon ca 38 Priorität haben, diese umzusetzen. Dies würde der Stadt Bremen ca 2 Mio€ kosten was diese nicht haben. Deshalb kam es auch zu den Kleingarten Plan 2025. Meiner Meinung nach hast du vielleicht auch das richtige getan und die Einzelvereinbarung unterschrieben. Somit ist Bremen verpflichtet die Abrisskosten zu übernehmen. Glaubwürdig ist mir von Einzelfällen berichtet worden, dass Antragstellern vorm Abbruch vom BOA erneut eine Nachfrage erhielten über die Möglichkeit, den Abbruchantrag zurückzuziehen.
        Als Betroffender hoffe ich auf ein guten Ausgang.

        • Hallo Uwe, freue mich darüber, dass hier sogar Gespräche in Gang kommen! Danke für den informierten Input.
          Da müssen jetzt Regelungen getroffen und Rechtssicherheit geschaffen werden. Darüber werden die Menschen, die eine Abrissverfügung unterzeichnet haben, zu informieren sein.

  3. Liebe Kirsten
    Deine Bemühungen und Einsatz zum Erhalt der Kaisenhäuser find ich super.
    Nach der Bekanntgabe des Kleingarten Plan 2025 und der Stellungnahme des Landesverbandes haben auch wir von Klgv Auf den Ruten eine Stellungnahme bei der Politik abgegeben, die das Positionspapier befürworten. … Damit es eine baldige Rechtssicherheit für intakte Behelfsheime gibt.
    Herzliche Grüße
    Uwe Herrmann

  4. Ich möchte gern noch mal ein paar Zeilen hier hinterlassen, da mich die ganze Situation doch sehr aufwühlt.
    Es ist sehr schade, dass es nach der Vorlage des Petitionspapiers so ruhig geworden ist um die Unterstützer der Sache.
    Das falscheste wäre, meiner Meinung nach, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen „schauen wir mal, was da kommt“
    Vielleicht bin ich aber auch zu unruhig und/oder bekomme einfach nur nicht alles mit, was sich da so tut.
    Unser Gartenverein hat beispielsweise eine positive Stellungnahme an die zuständigen Politiker gesendet, damit auch einmal klar gestellt wird, dass der Landesverband der Gartenfreunde Bremen nicht die Meinung all seiner Mitglieder vertritt.
    Es grüßt herzlich,
    Frank

  5. Die neue Dienstanweisung sollte erst einmal als Entwurf den politischen Gremien vorgelegt werden. Kann mir nämlich vorstellen, daß die sich ein Hintertürchen auflassen, um doch irgendwelche Häuser abzureißen. Wer bestimmt eigentlich, ob ein Haus ein „Kaisenhaus“ ist. Auch gibt es für viele Häuser keine Unterlagen mehr. Oder gilt der Bestandsschutz für die heutige vorhandene Bebauung? Wer bestimmt, ob das Haus noch erhaltenswert ist oder schon eine „Ruine“ ist? Vielleicht der Verein. Aber wie ist das bei einem Eigentümergarten ohne Verein?

  6. Liebe Kirsten.
    Vielen lieben Dank, dass du den Leserbrief in deinen Blog aufgenommen hast.
    Und ich möchte mich dem Kommentar von Jutta anschließen.
    Danke Kirsten.
    Es grüßt ganz herzlich,
    Frank

  7. Liebe Kirsten, dieser Leserbrief ist endlich einmal ein Anlass für mich zu schreiben, was ich in den letzten Tagen mehrfach gedacht habe: Dass du in meinen Augen unbedingt zu denen gehörst, denen wir diese „gute Wendung“ zu verdanken haben! Chapeau – und herzliche Grüße!

    • Liebe Jutta,
      danke für deine freundlichen Zeilen.
      Es haben sehr viele Bremerinnen und Bremer und sogar Butenbremer auf vielen Ebenen und Gebieten an dieser Entwicklung mitgewirkt. Ich freue mich, dass ich mit meiner Arbeit einen Beitrag dazu leisten konnte.
      Jetzt ist es ganz wichtig, dass Politik und Verwaltung mit einer Dienstanweisung Rechtssicherheit für den Erhalt intakter Kaisenhäuser schaffen, wie sie im Positionspapier angekündigt wird. Dann kann sich die positive Wirkung beginnen zu entfalten.
      Herzliche Grüße!

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