Grünen Wohnraum erhalten – Aktion der IG Parzellenbewohner

Kaisenhäuser-Flyer

Hinter den Kulissen wird um den Erhalt der letzten intakten Kaisenhäuser weiter diskutiert und debattiert. Argumente werden ausgetauscht. Einigkeit besteht darüber, dass echte Ruinen abgerissen werden müssen. Soll das ärmste Bundesland jedoch auch intakte Einfamilienhäuser, die aufgrund besonderer historischer Bedingungen in den Kleingartengebieten entstanden, zerstören – obwohl es rechtliche Möglichkeiten gibt, sie zu erhalten? Für jeden Abriss sind immerhin 10.000 bis 15.000 Euro aufzuwenden. Auf stattliche 5 Millionen Euro beziffert sich die Summe, die dafür im kommenden Jahrzehnt aufgebracht werden müßte, findet die IG Parzellenbewohner.

Mit ihrer neuesten Aktion will die Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner Interessierte auf ihre Petition an den Bremer Bürgermeister aufmerksam machen und auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht, das es in sich hat. Ihr Ziel ist es, die geschichtsträchtigen Wohnhäuser, die Bremens Kleingartengebieten seit 70 Jahren einen besonderen Charakter geben, zu erhalten.

Kaisenhäuser-Flyer

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