Stand der Petition an den Bürgermeister

KaisenhausIn kurzer Zeit haben über 1000 Menschen den Bremer Bürgermeister aufgefordert, sich für den Erhalt der Kaisenhäuser einzusetzen. Fast 500 zeichneten in den vergangenen drei Wochen die online-Petition der Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner e.V. Den Brief an den Bürgermeister haben weitere 550 Leute unterschrieben und auf den Postweg gebracht. Viele Unterstützerinnen und Unterstützer haben ihre Unterschrift mit einer vernünftigen Begründung versehen, von denen hier eine Auswahl vorgestellt wird.

„Der Abriß der Kaisenhäuser ist eine sinnlose Verschwendung von Steuergeldern und Vernichtung von Eigentum. Zudem ist Resultat eine ‚Bereinigung‘ ein Grundstück ohne Strom- und Wasseranschluss, das in dem Zuststand auch nicht als Dauerkleingarten genutzt werden kann und dann verwildert und die umliegenden Grundstücke beeinträchtigt.“ Ronald Naatz

„mein knapp 90-jähriger opa erbaute eines dieser häuser und lebt da… ausserdem ist es das elternhaus meiner mutter und meines onkels! ich finde, dass es auch ein stück weit geschichte ist und erhalten werden soll!!!“ Moritz Metzger

„Ich unterstütze diese Petition, weil ich es für eine Verschwendung von Steuergeldern halte, bestehende und gut erhaltene Kaisenhäuser durch städtischen Zwangsabriss in Zeiten von Haushaltsverschuldungen verschwinden zu lassen. Kaisenhäuser werden dazu auch kleingärtnerisch genutzt, durch den Abriss entstehen Brachflächen, die für kleine Vereine kaum mehr pächterlich abgebbar sind; diese Vereine sind dann in ihrer Existenz bedroht. Des Weiteren gehören diese Häuser, abgesehen von den noch dort legalen Bewohnern und Auswohnernund ihrer Lebensexistenz, die wegfallen würde, zur Historie von Bremen.“ Carola Möller

„Es liegt mir am Herze. Ich bin Parzellist seit 25 Jahren. Mein Nachbar ist Kaisenhausbesitzer. Es wäre fatal, dieses mit Mühe u. Schweiß errichtete sehr gut erhaltende Haus irgendswann dem Erdboden gleich gemacht zu sehen. Gut erhaltene Häuser müssen erhalten bleiben und weiter genutzt werden dürfen.“ Annerose Soff

„Die Kaisenhäuser waren ein frühes „alternatives Wohnprojekt“ und müssen als historisch wertvolle Gebäude erhalten bleiben.“ Barbara Boecker

„Weil es absurd ist, intakten und charmanten Wohnraum zu vernichten. Erstens gibts in Bremen den Bedarf dafür und zweitens hängt das Herz der Bewohnenden daran. Für den Erhalt der Kaisenhäuser und das Dauerwohnrecht!“ Ima Drolshagen

„Bin selber in einem Kaisenhaus groß geworden. Mein Vater (88) wohnt da immer noch. Der große Garten hält ihn fit. Das ist eine wunderbare dörfliche Idylle mit großem Zusammenhalt – mitten in der Stadt. Das sollte erhalten und weiter genutzt werden.“ Volker Redder.

„Weil ich Bremer bin und meine Stadt mag.“ Stephan Redecker.

„Ich bin im Kaisenhaus geboren und aufgewachsen, meine Mutter wohnt dort heute noch im Alter von 82 Jahren und möchte dort auch sterben, wann immer das sein wird. Alte Bäume kann man nicht mehr verpflanzen!“ Bärbel Schulz

„Es geht um die Erhaltung meiner Kindheit und um Bremer Kulturgut. Die Kaisenhäuser sind ein Teil Bremer Geschichte! Außerdem wen stören die derzeitigen Bewohner? Solange sie sich um ihre Häuser kümmern und sie nicht verwahlosen lassen sollte man diese Gebäude erhalten. Ich unterstütze das Programm vollkommen!“ Eike W.

„Wohnen ist ein Menschenrecht. Hier haben sich Menschen einen Wert beschaffen aus eigenen Mitteln, aus eigener Kraft. Sie faktisch zu enteignen ohne angemessene Entschädigung ist Unrecht.“ Claus Beese

„Wir haben unsere idyllische Lage wegen kommunalen Irrsinns verloren. Idyllen wie diese sind unschätzbarer Lebensraum.“ Gisela Lenz

„Weil ich möchte das die Häuser erhalten bleiben sie gehören schließlich auch zur Stadtgeschichte.“ Viola Lierau

„aus Solidarität“ Gerd Schmacher

„weil die Häuser Teil der Bremer Baukultur sind!“ Heinz Sonneborn

„Ein Abriss ist einfach völlig unsinnig! Ein Abriss und dadurch entstehende Folgen benötigt nur fehlende Gelder!“ Anke Hartwig

„warum etwas, was vor fast 70 Jahren aus der Not heraus Entstandenes, Erbautes und das noch immer seinen Dienst tut und Menschen ein Heimat und Lebensmöglichkeit gibt auf Kosten der dort Lebenden einfach wegreissen? So was sinnloses und Menschen in Bedrängnis bringendes!“ Chr. Harder

„Letztlich sind diese Häuser also sowas wie Zeitzeugen der Geschichte oder Baudenkmäler. Wundert mich, daß man sowas abreißen will. Außerdem zeigen diese Häuser, daß es beim Bauen auch eine Nummer kleiner geht.“ Wolfgang Fischer

„Meine Familie und ich sind selbst betroffen. Meine Familie … was für ein Irrsinn … ist in unserem Haus nur Geduldet. Sobald mich das Zeitliche segnet .. und das kann schneller kommen, als man denkt … war’s das. Zudem sind ALLE Kaisenhäuser ein Stück Bremer Geschichte. Der Abriss kostet unnötiges Geld, das Bremen eh nicht hat. Das Resultat abgerissener Behelfsheime kann man sich hautnah ansehen, leer stehende Brachflächen. Diverse noch stehende Häuser sind auf Grund der Maßnahmen seitens der Stadt uninteressant geworden und verwahrlosen. Zudem erfüllen bewohnte Gebäude in Kleingartenanlagen noch eine Schutzfunktion. Die Parzelleneinbrüche sind in diesen Gebieten deutlich geringer. Viele Kleingärtner sind dankbar für einen wachsamen Nachbarn. Sicherheitsrelevanz kann auch kein Grund sein. Hierfür gibt es klare Regeln (Feuerstättenschau u.A.). Zudem wird anderenorts das Wohnen in Bauwagen erlaubt … ein Widerspruch?! Warum ist es nicht möglich, diese massiven Häuser wieder zu bewohnen?“ Frank Wiese

Mehr Gründe lesen Sie auf change.org, wo die Petition auch unterzeichnet werden kann.

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