Aktion: Brief an den Bürgermeister

Kaisenhäuser sind weiter Streitthema in der Politik!
Erst nach der Sommerpause soll über den zukünftigen Umgang mit den letzten intakten Einfamilienhäuser in den Parzellengebieten Bremens entschieden werden.

Wer die Sache der Kaisenhäuser und ihrer Bewohner unterstützen will, kann das jetzt mit einem „Brief an den Bürgermeister“ machen. Mit diesem Schreiben kann jede Bürgerin und jeder Bürger den Bürgermeister Bremens bitten, sich in die kontroverse Debatte der Koalitionspartner SPD und Grüne einzuschalten, und sich zugunsten des Vorschlags des Bausenators einzusetzen. Der Bausenator und die Fraktion Die Grüne befürworten den Erhalt intakter Kaisenhäuser, während verantwortliche Politiker in der SPD an der kostspieligen Politik des Abrisses auch intakter Eigenheime festhalten, obwohl eine neue Rechtslage den Erhalt der Häuser möglich macht. Angeschoben wurden die Aktion kürzlich von der Interessengemeinschaft der Parzellenbewohner e.V., kurz: IG Parzellenbewohner, ein Verein, der sich seit Jahrzehnten für die rechtliche Anerkennung der kleinen Wohnhäuser auf den Parzellen einsetzt.

Jeder, der sich für den Erhalt der Kaisenhäuser einsetzen und bei der Aktion mitmachen. Kopieren sie den unten stehenden, kursiv gedruckten Brieftext, tragen sie oben ihre Absenderadresse ein, setzen ihre Unterschrift drunter und ab zur Post oder direkt im Rathaus an der Pforte abgeben. Fertig. Sie können dem Schreiben selbstverständlich um ihre individuelle Begründung anfügen.

Absender:

 

An den Bürgermeister und

Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

Herrn Jens Böhrnsen

Senatskanzlei

Am Markt 21

28195 Bremen

                                                                                        Bremen, im Sommer 2014

Erhalt der Kaisenhäuser

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

das berechtigte Anliegen der Kaisenbewohner hat meine vollste Unterstützung.

Für Kaisenbewohner gehörten jahrzehntelang diskriminierende Begriffe wie Behelfsheim, illegale Bewohner, Zwangsabriss und Bereinigung zu ihrem täglichen Leben.

Am Ende stand die Zerstörung ihres Lebenswerkes und ihre Kinder verloren ihr Zuhause.

Durch die vollkommen neue Rechtslage (BVerwG 4 CN 7.12 vom 11.07.2013) besteht die Möglichkeit die Häuser und das Dauerwohnrecht zu sichern, ohne den Gesamtstatus des Dauerkleingartengebiets zu gefährden.

Ein typischer Teil Bremer Geschichte bliebe erhalten, die Kleingärtner behielten ihren Schutz und die Kaisenbewohner bekommen endlich, was ihnen aus moralischer Sicht vor dem historischen Hintergrund schon lange zusteht. Auch wäre das unliebsame Thema für Politik und Behörde dann zufriedenstellend gelöst.

Die große Unterstützung der Bremerinnen und Bremer bei der Unterschriftensammlung für die öffentliche Petition in 2013 hat außerdem eindrucksvoll gezeigt, auf welcher Seite die Sympathien liegen.

Ich bitte Sie deshalb herzlich, die guten Vorschläge des Bausenators zu unterstützen, damit die Kaisenhäuser für Bremer Familien für die Zukunft erhalten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

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