Einfamilien-Kaisenhaus

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Dieses Einfamilienhaus könnte ein typisches Siedlerhaus aus den 1950er Jahren sein, wie es damals in großer Zahl in vielen Dörfern, Flecken und am Rande von Kleinstädten errichtet wurde. Bei diesem Gebäude handelt es sich jedoch um ein Kaisenhaus im Parzellengebiet Bremens, das verlassen auf seinen Abriss wartet. Es wurde vermutlich in den 1950er Jahre errichtet, möglicherweise mit einem Flachdach und sukzessive erweitert um Satteldach, Veranda, Schuppen und Garage. Möglicherweise gibt es hinter dem Haus noch einen Anbau zu ebener Erde. Die ersten Modernisierungen wurden häufig im Laufe der 1960er vorgenommen und betrafen den Trinkwasseranschluss und damit verbunden den Einbau eines WC. Ende der 1960er wurde es möglich, sich einen Telefonanschluss legen zu lassen. Angesichts niedriger Öl- und Strompreise wählten einige Hausbesitzer in den 1970er Jahren die Annehmlichkeit einer Zentralheizung und erneuerten außerdem die Fenster.

Wer mehr über die spannende Geschichte erfahren möchte, die mit diesen Häusern verbunden ist, hat am 24. April  um 19.00 Uhr die Gelegenheit einen reich bebilderten Vortrag im Bamberger Haus bei der Volkshochschule Bremen von mir zu hören.

24. April 2014 – Kaisenhäuser – 70 Jahre Wohnen auf der Parzelle, Vortrag mit Bildern im Bamberger Haus Volkshochschule Bremen 19.00-20.30 Uhr, Bremer Volkshochschule Angebot Nr. 12-108-M

Anmeldung unter Tel. 0421-12345

Foto: Kirsten Tiedemann

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