Kaisenhäuser im Winter 2014

SAMSUNG CAMERA PICTURES   Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Bremens entfernt befinden sich die hier gezeigten Wohnhäuser im Grünen. Es sind Kaisenhäuser, wie Parzellenwohnhäuser um-gangssprachlich genannt werden. Ihr Ursprung liegt in den 1940er und 50er Jahren als einige Menschen sich in Bremen aufgrund der massiven Wohnungskrise in ihren Klein-gärten diese kleinen Wohngebäude errichteten, obwohl dort damals wie heute nicht gebaut werden durfte. Baulich, in Grundriss und Größe sowie der Ausstattung sind sie vielfältig. Typisch für die Häuser ist die Anbauweise. Einige der hier abgebildeten Gebäude sind bereits dem Verfall preisgegeben, denn sie alle haben vom früheren Bürgermeister Wilhelm Kaisen 1955 nur eine befristete Duldung für eine Generation erhalten. Inzwischen haben die Menschen, die vor 1974 zugezogen sind, ein Wohnrecht auf Lebenszeit er-kämpft. Die Bauherren und Besitzer dürfen ihre Häuser allerdings weder vererben noch verkaufen. Melden sie ihren ersten Wohnsitz dort ab, dann sollen die Gebäude abgerissen werden.

Zur Praxis der Gebäudeabrisse später mehr.

Fotos: Kirsten Tiedemann

SAMSUNG CAMERA PICTURES Kaisenhäuser mit Sattel-, Pult- oder Flachdach sowie diverser Anbauten.

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Ein Doppelhaus

SAMSUNG CAMERA PICTURES Ein Kaisenhaus mit Wintergarten hinter einer Baumarktlaube

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